Diagnostik Gefäßchirurgie

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Das Lymphödem ist eine chronische Erkrankung, die durch Störungen des Lymphabflusses bedingt ist und eine mitunter deutliche Einschränkung der Lebensqualität bedingt. Die Lymphödem Behandlung wirkt der Verschlechterung des Lymphödems entgegen und erfordert oft Geduld, denn sie ist aufwendig und langwierig und unter Umständen sogar lebenslang notwendig. Die Therapie versucht vor allem zu entstauen. Die Behandlung kann durch Lymphdrainage und durch Kompressionstherapie erfolgen. Ohne Behandlung verschlechtert sich ein Lymphödem. In späterem Stadium entzündet sich die Haut. Durch ein zu spät entdecktes Lymphödem bilden sich Ekzeme.
Als peripher arterielle Gefäßerkrankung (PAVK) bezeichnet man eine Durchblutungsstörung durch Verengung der Arterien, also der Gefäße, die den Körper mit sauerstoffreichem Blut versorgen. Eine Durchblutungsstörung der Beine führt dabei zu der sog. Schaufensterkrankheit, die aufgrund von Schmerzen der Beine zum Stehenbleiben zwingt. Die Muskeln und Organe werden nicht ausreichend, insbesondere bei Mehrbelastung – wie beim Gehen – mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die Beinmuskulatur „beschwert“ sich deshalb mit Schmerzen, dem klassischem Symptom der PAVK. Es bilden sich Ablagerungen aus Fett und Kalk, meist in den Beinen, seltener in den Armen, wobei Tabakkonsum zu dem wichtigsten Risikofaktor gehört. Aber auch erhöhte Blutfette und ein Bluthochdruck sowie eine Diabeteserkrankung können dazu beitragen, dass es zu Gefäßablagerungen, der sog. Arteriosklerose, kommt. Diese führen zu Engstellen bis hin zu Arterienverschlüssen. Wichtigtes Element in der Therapie eines PAVK-Patienten ist die Behandlung des Risikoprofils (Nikotinkarenz, Einstellung von Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin). Zur Verbesserung der Durchblutung stehen Medikamente, strukturiertes Gehtraining sowie verschiedene chirurgische Verfahren zur Verfügung. Für jeden Patienten wird ein individuelles Behandlungsschema besprochen, so dass eine optimale Therapie durchgeführt werden kann. PAVK
Die Hauptursache für Krampfadern ist eine angeborene Bindegewebsschwäche, die über eine Ausweitung der Venenwand zu einem Verlust der Klappenfunktion in den oberflächlichen Venen führt. Als Folge zeigen sich an den Beinen erweitert geschlängelt verlaufende Venen, die sog. Krampfadern (Varizen). Unbehandelt können Krampfadern über die Ausbildung eines venösen Bluthochdruckes im Bein zu Folgeerkrankungen wie Hautverfärbungen, Stauungsekzemen, Venenentzündungen bis hin zu einem offenen Bein führen. Von einer Rezidivvarikosis spricht man, wenn nach einer erfolgten Therapie Krampfadern wieder auftreten. Die Krampfadern zu operieren ist zu empfehlen. Die Behandlung von Krampfadern besteht je nach Indikation aus der Verordnung von Kompressionsstrümpfen oder dem operativen Entfernen mittels einer Seitenast Operation oder einer Endovenösen Laserablation Besenreiser Besenreiser Beispiel Besenreiser Besenreiser Beispiel
Eine tiefe Venenthrombose entsteht dann, wenn sich ein Thrombus (Blutgerinnsel) in einer Vene bildet. Meست passiert dies in den Beinen, in seltenen Fällen kann eine TVT allerdings auch in den Armen auftreten. Durch dieses Blutgerinnsel wird die Vene verstopft und das Blut kann nicht mehr richtig durch die Vene laufen. Es besteht bei einer TVT die Gefahr, dass sich der Thrombus löst und in die Lunge wandert. Dort würde dieser eine Lungenembolie auslösen. Zur Behandlung der TVT wird in den meisten Fällen eine Medikamentöse Behandlung mithilfe von Blutverdünnern (Eliquis, Xarelto, etc.) sowie eine Kompressionstherapie durch Maßangefertigte Kompressionsstrümpfe angewandt. TVT
Bei einer Carotisstenose handelt es sich um eine Verengung der Halsschlagader (Carotis), die in den meisten Fällen durch Ablagerungen in den Blutgefäßen entsteht. Sie kann eine der Ursachen für einen Schlaganfall sein. Zu den Risikofaktoren gehören neben dem Rauchen auch ein erhöhter Blutdruck oder ein erhöhter Cholesterinspiegel. Die Therapie wird anhand des Ausmaßes der Verengung sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand entschieden. Hierbei kann man sich zwischen einer konservativen Therapie und einer Operativen Therapie (z.B. Stentimplantation, TEA, Bypass, etc.) entscheiden. Carotisstenose
Die Hauptschlagader (Aorta) ist das kräftigste Blutgefäß des Menschen. Sie verläuft durch den Brustkorb und dem Bauch. Im Laufe des Lebens kann sich die Hauptschlagader dehnen und eine Ausbuchtung bilden. Ist die Ausbuchtung einmal da, geht sie nicht mehr zurück. Dehnt sich die Hauptschlagader im Bauchraum an einer Stelle um mindestens die Hälfte ihres normalen Durchmessers, spricht man von einem Aneurysma der Bauchschlagader (Bauchaorten-Aneurysma). Es verursacht meist keine Beschwerden und bleibt dann unbemerkt. Die Therapeutische Maßnahme hängt von der Größe des Bauchaortenaneurysma ab. Ist das Aneurysma größer als 5,5cm bei Männern und größer als 4,5cm bei Frauen, wird eine Operation (z.B. Y-Prothese oder Stent) empfohlen, da sonst ein erhöhtes Risiko einer Ruptur entsteht. BAA
Das Raynaud-Syndrom ist eine Gefäßerkrankung, die zu anfallsartigen, schmerzhaften Durchblutungsstörungen führt, meist in Fingern und Zehen, ausgelöst durch Kälte oder Stress, was zu Farbwechseln (weiß, blau, rot) und Taubheitsgefühlen führt. Die Diagnostik erfolgt klinisch und meist mit Unterstützung durch einen Ultraschall. Behandelt wird das Raynaudsyndrom vor allem durch das Vermeiden von Kälte und Rauchen. In einigen Fällen kann die Behandlung durch Blutverdünner oder einer ambulanten Prostavasin Infusion for 14 Tage bei uns in der Praxis erfolgen. Raynaud-Syndrom
Unter dem Sammelbegriff Vaskulitis werden Entzündungen von Blutgefäßen zusammengefasst. Dabei greift das Immunsystem die eigenen Blutgefäße an. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um generalisierte Autoimmunerkrankungen, das heißt Erkrankungen, die sich nicht nur in einem Organ manifestieren. Wird die Erkrankung zu spät erkannt, können lebensgefährliche Schädigungen an Organen entstehen.
Ein Ulkus (Geschwür) ist ein tiefer Gewebedefekt der Haut, der durch Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Immunreaktionen oder Tumore entsteht und oft schwer heilt. Die Behandlung erfolgt durch engmaschige Wundkontrollen und täglichen Verbandswechseln. In machen fällen muss neben der Wundbehandlung auch die Ursache behandelt werden. Besenreiser Besenreiser Beispiel Besenreiser
Ein Ödem ist eine Schwellung durch Flüssigkeitsansammlung im Gewebe (oft Wasser), die durch ein Ungleichgewicht zwischen Flüssigkeitszufuhr und -ableitung entsteht und Bereiche wie Beine, Arme, Gesicht oder Lunge betreffen kann, wobei Symptome wie Schweregefühl, Enge und Dellenbildung auftreten. Es kann lokal begrenzt sein oder den ganzen Körper betreffen und ist ein Zeichen für eine zugrundeliegende Ursache, wie Herz-, Leber-, Nierenprobleme oder Lymphabflussstörungen. Das dem wird mithilfe einer Kompressionstherapie und Manueller Lymphdrainage behandelt. Ödeme
Das Lipödem ist eine chronische und schmerzhafte Fettgewebsverteilungsstörung, die fast ausschließlich bei Frauen an den unteren Extremitäten sowie an den Armen auftritt. Die typischen Anzeichen eines Lipödems sind Spannungsgefühle und Schmerzen in den Beinen. Außerdem leiden die Patientinnen auch unter hoher Berührungssensibilität. Optisch sind Knötchen im Gewebe sichtbar. Ein Lipödem kann die Patientinnen nicht nur Körperlich, sondern auch Psychisch stark belasten.
Charakterisierend für den diabetischen Fuß ist das vermehrte Auftreten von offenen, schlecht heilenden Wunden, die sich infizieren und im schlimmsten Fall die Weichteile und Knochen angreifen. Je früher Wunden am Fuß erkannt und behandelt werden, desto höher sind die Chancen darauf, dass der Fuß erhalten werden kann. Die Behandlung erfordert aufgrund der verzögerten Heilung viel Geduld. Doch mit einer intensiven und konsequenten Wundtherapie kann die vollständige Heilung erreicht werden. Dafür ist allerdings eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Patienten und dem behandelnden Arzt von höchster Priorität. DFS
Besenreiser sind erweiterte, oberflächlich gelegene Venen in der Haut. Sie sind meistens harmlos. Nur in seltenen Fällen liegt eine Erkrankung der tiefer liegenden Venen vor. Häufig erscheinen sie als blauer oder rötlicher Fleck. Bei genauer Betrachtung sieht man hier spinnennetzartig angeordnete, feinste Haargefäße in der Haut. Es treten auch häufig feder- bis fächerförmige oder nur vereinzelt angelegte, feinste Äderchen auf. Der Ausdruck Besenreiser ist der Art der Anordnung und Konfiguration der winzigen Gefäße geschuldet. Da man hier auch an Reisigbesen denken könnte, ist vor langer Zeit im Volksmund der Begriff Besenreiser entstanden. Es gibt verschiedene Methoden, mit denen wir die Besenreiser beseitigen: Sie können in die winzigen Venen ein Mittel geben, durch welches diese veröden. Der Fachbegriff für dieses Verfahren lautet Sklerosierung. Das Medikament bewirkt, dass die Venenwände der Besenreiser verkleben und nicht mehr durchblutet werden. Sie werden vom Körper langsam abgebaut und verblassen nach einigen Wochen. Manchmal kann sich die Haut an der betreffenden Stelle bräunlich verfärben. Nach dem Veröden sollten Sie für einige Tage einen passenden Kompressionsstrumpf tragen. Meistens reicht eine einzige Behandlung nicht aus, sondern man muss sich ihr mehrmals unterziehen. Eine Alternative ist die Lasertherapie. Hierbei werden die Besenreiser durch die Energie des Lasers verödet. Der Eingriff eignet sich für sehr feine Äderchen. Narben hinterlässt das Lasern nicht, zu Pigmentveränderungen der Haut kann es jedoch auch kommen. Der Patient oder die Patientin muss im Anschluss ebenfalls für eine gewisse Zeit einen Kompressionsstrumpf anziehen und mehrere Behandlungstermine einplanen. Besenreiser Besenreiser Beispiel
Bein einem TOS (Thorasic-Outlet-Syndrom) liegt eine Verengung zwischen der ersten Rippe und dem Schlüsselbein vor. Diese beeinträchtigt im oberen Brustkorb die Nerven oder Blutgefäße durch massiven Druck. Die Verengung kann anlagebedingt sein, aber auch durch bestimmte Lebens- und Arbeitsweisen verstärkt werden. Haltungsschäden, Intensivtraining wie Bodybuilding oder auch Unfälle können dieses Syndrom auslösen. Grundsätzlich wird vorerst ein Konservativer Therapieversuch gestartet, bevor eine Operation erwogen wird. Die Konservative Therapie kann z.B. aus Physiotherapie und einer Haltungsschulung bestehen.
Eine Thrombophilie bezeichnet die genetisch bedingte Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln innerhalb von Blutgefäßen (Thrombose). Die Diagnose wird mithilfe einer Blutuntersuchung gestellt.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen das komplette Spektrum der Gefäßmedizin in Vorsorge, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung. Unser Anliegen ist es, Sie auf medizinisch höchstem Niveau zu behandeln. Wir legen Wert auf einen freundlichen und menschlichen Umgang mit unseren Patienten, so dass Sie sich rundum wohl und kompetent versorgt fühlen werden.

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